Friday, August 14, 2020

Der Schacht

Es gibt drei Arten von Leuten: die von oben; die von unten; die, die fallen.
– Trimagasi: erste Worte im Film Der Schacht

Der Schacht (Originaltitel El Hoyo, internationaler englischsprachiger Titel The Platform) ist eine Geschichte von einem vertikalen Schacht aus Gefängniszellen, in dem das Essen für die Gefangenen auf einer herabsinkenden Plattform serviert wird, sodass die tiefer gelegenen Gefangenen nur abbekommen, was die höher gelegenen Gefangenen übriglassen.
Nun. Wer nimmt schon ein Buch mit zu diesem Ort?

Quelle: Wikipedia

Friday, June 12, 2020

Berliner Fernsehturm Spotting: Radarturm auf dem Tempelhofer Feld

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Der Radarturm auf dem Tempelhofer Feld (06/2020)

20190814_124442.jpg

Dieses Foto ist aus 08/2019

Die tiefen Wolken am Himmel dürften Stratocumulus sein, also Schönwetterwolken. Diese treten meist bei sonnigem Wetter auf, wenn die Luft etwas feuchter ist und zeigen vor allem Wetterbesserung an.

Thursday, June 4, 2020

Tripwire-Cronjob deaktivieren

Mitunter installieren Debianpakete Cronjobs in /etc/cron.*, um wiederkehrende Aufgaben auszuführen. Damit solch ein Cronjob (Script) ausgeführt wird, muss das Executable-Bit gesetzt sein. Entfernt man dieses, wird der Cronjob nicht mehr ausgeführt.

Mit dpkg-statoverride(1) kann man sich über Eigentümerschaft und Modus von Dateien hinwegsetzen und damit das Executable-Bit eines Cronjob entfernen:

dpkg-statoverride --add root root 644 /etc/cron.daily/tripwire

Der Vorteil von dpkg-statoverride(1) ist, dass die Hinwegsetzungen auch Paket-Aktualisierungen und -Neuinstallationen überdauern. Was sonst, bei durch die Paketverwaltung verwalteten Dateien, nicht der Fall ist.

Mit dpkg-statoverride --remove <path/to/file> kann man auf diese Weise selbst gesetzte Eigentümerschaft und Modus wieder entfernen und dpkg-statoverride --list listet alle Hinwegsetzungen auf.

PS: Ich habe dies für /etc/cron.daily/tripwire getan, da ich zwar Tripwire installiert habe, damit aber nicht das lokale System überwachen will. Sondern Tripwire nur nutze, um lokal ein anderes entferntes System zu überwachen (diesen Server hier) und mich die lokalen Tripwire Reports stören. Wofür der Cronjob da ist.
Zur Überwachung des entfernten Systems kopiere ich mittels SSH und rsync die Dateien und lasse dann Tripwire drüber laufen, wie im Linux Security Cookbook von O’Reilly gezeigt. Was auch gleichzeitig noch ein Backup sein kann…
Alternativ könnte man wohl auch die lokale Tripwire Policy entsprechend erweitern. Aber das will ich nicht, da mein Workflow etwas anders ist.

Saturday, May 23, 2020

Marc Dutroux, QAnon Pizzagate und das Adrenochrom

Ganz ähnlich der QAnon Pizzagate Verschwörungstheorie und Verleumdungsaktion, vermuten auch Anhänger der Adrenochrom-Verschwörung, dass der „Deep State“ Kinder entführt und foltert (Um Adrenalin im Blut der Kinder herauszuziehen und damit ihren Alterungsprozess zu verlangsamen).

Marc Dutroux [dy’tʁu] (* 6. November 1956 in Ixelles/Elsene in der Region Brüssel) ist ein belgischer Mörder und Sexualstraftäter, der zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Er hat bis Mitte der 1990er-Jahre mehrere Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 19 Jahren entführt und sexuell missbraucht sowie einen seiner Komplizen und zwei von ihm entführte junge Frauen im Alter von 17 und 19 Jahren ermordet. Zwei entführte achtjährige Mädchen verhungerten eingesperrt, während er im Gefängnis war.

Dutrouxs Komplizin und damalige Ehefrau Michelle Martin wurde zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt und ist 2012 nach 16 Jahren verbüßter Strafe entlassen worden. Michel Lelièvre, ein weiterer Komplize von Dutroux, wurde nach 23 Jahren Haft 2019 auf Bewährung entlassen. Bernard Weinstein, ein weiterer Hauptkomplize von Dutroux, wurde von ihm vergiftet.

Wegen eklatanter Fehler bei den Polizeiermittlungen, 27 auf mysteriöse Weise verschwundenen Zeugen und Unstimmigkeiten beim Gerichtsverfahren, wurde von vielen Menschen vermutet, dass Dutroux Teil eines Kinderschänderringes war, dessen Hintermänner nie bestraft wurden. 1996 demonstrierten deswegen 400.000 Belgier in Brüssel gegen das Vorgehen der Behörden im Fall Dutroux beim “Weißen Marsch”.

Theorien über die Hintergründe der Taten

Laut der ZDF-Reportage Die Spur der Kinderschänder – Dutroux und die toten Zeugen von 2001 verstarben in der Zeit zwischen Dutrouxs Verhaftung und dem Prozess 27 Zeugen unter teils mysteriösen Umständen, unter ihnen mehrere Ermittler, die mit dem Fall betraut waren, und weitere Personen, die gegen Dutroux aussagen wollten.[10][11][12] Der Staatsanwalt Hubert Massa, Hauptankläger im Dutroux-Prozess, beging im Juli 1999 Suizid; am Tag zuvor hatte er angeblich vom belgischen Justizminister umfassende Handlungsvollmachten erhalten.[13] Er hinterließ keinen Abschiedsbrief oder andere Hinweise auf den Grund seines Suizids, ein nachvollziehbares Motiv konnte nicht ermittelt werden.[14] Eine Obduktion wurde nicht durchgeführt.[15]

Die Verstrickungen führten zu diversen Theorien darüber, dass Dutroux keineswegs ein Einzeltäter gewesen sein soll, sondern im Auftrag eines Pädophilennetzwerkes gehandelt haben soll, welches Verbindungen bis in höchste belgische Regierungskreise gehabt und eine vollständige Aufklärung des Falls systematisch verhindert habe.[16][17] Die Belgierin Anneke Lucas behauptete im Januar 2017, bereits 1974 von einem Mann gefoltert worden zu sein, der später Mitangeklagter im Dutroux-Prozess gewesen sei, und bestätigte Verbindungen des mutmaßlichen Netzwerkes zu Spitzenbeamten und Kabinettsmitgliedern.[18][19] Auch an der Aufklärung des Falles mitwirkende Personen bestätigten, dass Ermittlungen behindert worden und der Fall bis heute nicht vollständig habe geklärt werden können.[20]

Psychiatrische Bewertung

Ein abschließendes psychiatrisches Gutachten wurde von drei Psychiatern und einem Psychologen erstellt, die am 5. Mai 2004 als Zeugen vor dem Schwurgericht erschienen.[42] Sie kamen zu dem Schluss, dass Dutroux nicht als pädophil einzustufen sei, vielmehr sei er ein gegenüber Gewalt empfindungsloser Psychopath, der aus Machtstreben und Geldgier gehandelt habe, allerdings voll schuldfähig sei.[43][44][45]

Das Machtstreben des Angeklagten äußerte sich auch in einem geltungssüchtigen Auftreten, das er seit seiner Verhaftung an den Tag legte. So erzählte er Geschichten von kleineren oder größeren „Netzwerken“. Cheffahnder Michel hatte vor dem Schwurgericht ausgesagt: „Er freute sich über die gesellschaftliche Aufregung, die seine Affäre verursachte.“[27] Auch hatte Dutroux sich vor seinen Gutachtern wiederholt mit seinen in den 1990er Jahren begangenen Entführungs- und Vergewaltigungstaten gebrüstet.[46] Bei seinem dreistündigen Schlusswort trat Dutroux „hart und anklagend, beleidigt und höhnisch und selbstgerecht“ auf, wobei er ein konfuses „Gespinst aus Lügen, Halbwahrheiten und Manipulationen“ präsentierte.[47]

Das Urteil

Am 22. Juni 2004 gab das Gericht das Strafmaß bekannt: Dutroux musste für drei Giftmorde – an seinem Komplizen Weinstein sowie an den zwei von ihm entführten jungen Frauen Eefje Lambrecks und An Marchal – lebenslänglich ins Gefängnis. Bereits in der Woche zuvor hatten die Geschworenen geurteilt, dass Dutroux die zwei Jugendlichen entführt und getötet habe. Trotz mehrfacher Appelle seines Verteidigers hüllte sich Dutroux, dessen Sexualstraftaten gegenüber den drei Morden in den Verhandlungen nur untergeordnete Bedeutung hatten, über die angeblichen Hintermänner seiner Taten aus Kreisen der Politik weiterhin in Schweigen, obwohl er in den acht Jahren von seinem Geständnis bis zu seiner letzten vor Gericht verlesenen, 21-seitigen Erklärung ständig davon redete,[47] Teil eines größeren Netzwerks gewesen zu sein.

Dutrouxs Ex-Gattin Michelle Martin erhielt 30 Jahre Gefängnis für die fahrlässige Tötung der Mädchen Russo und Lejeune durch Verhungernlassen.

Michel Lelièvre bekam wegen seiner Beteiligung an den Verbrechen eine Haftstrafe von 25 Jahren. Michel Nihoul erhielt eine Gefängnisstrafe von fünf Jahren, weil er Anführer eines Drogen- und Menschenhändlerringes gewesen sei. Vom Vorwurf der Beteiligung an den Frauen- und Kindesentführungen wurde er freigesprochen.

Weiterlesen und Quellen auf Wikipedia.

Die Spur der Kinderschänder – Dutroux und die toten Zeugen - Handlanger der Elite - ZDF Dokumentation

Der Fall Dutroux - WDR Reportage

Monday, May 11, 2020

Headless Browsing mit Chrome in Perl und Selenium::Remote::Driver

#!/usr/bin/env perl

use Data::Dumper;
use Selenium::Chrome;

my $driver = Selenium::Chrome->new(
    'extra_capabilities' => {
        'goog:chromeOptions' => {
            'args' => [
                'disable-gpu',
                'headless',
                'remote-debugging-port=9222',
                'window-size=1260,960',
            ],
        }
    }
);

$driver->get("https://www.google.de");

print Dumper ( $driver->get_title() );

END {
    $driver->shutdown_binary();
}

Port und Fenstergröße sollten frei wählbar sein.