Wednesday, September 16, 2020

Fotos anhand der GeoTags auf einer Weltkarte (Google Earth) anordnen

Das Perl Modul und Programm ExitfTool von Phil Harvey, bietet die Möglichkeit, Metadaten in einer beliebigen Anzahl von Formaten auszugegeben. Z.B. auch als eine GPS-Trackdatei, die nach Google Earth importiert werden kann. Super fürs Fotoalbum mit all den Urlaubsfotos (Wenn Sie immer schön GPS an hatten).
Das Google Earth installiert ist, setze ich voraus.

PS: ExifTool kam hier mit 20000 Dateien klar!

ExifTool installieren

Das Programm exiftool(1p) ist in Debian GNU/Linux enthalten und kann über die Paketverwaltung wie folgt installiert werden:

apt install libimage-exiftool-perl

Ansonsten von CPAN installieren:

cpan Image::ExifTool # installiert nach /usr/local

GPX- und KML-Datei für eine Reihe von Fotos mit GeoTags erstellen

Um aus einer Reihe von Fotos mit GeoTags eine GPX- und KML-Datei zu erstellen, müssen entsprechende Schablonen mit der Option -p an exiftool(1p) übergebenen werden:

# Creating a GPX track log
exiftool -p ~/Downloads/gpx.fmt -ee -r Bilder/ Videos/ >out.gpx
# Creating a Google Earth KML file
exiftool -p ~/Downloads/kml.fmt -ee -r Bilder/ Videos/ >out.kml

Die zwei Beispiele arbeiten die Verzeichnisse Bilder/ und Videos/ rekursiv ab. Aber es können stattdessen auch einzelne Dateien, oder Verzeichnisse und Dateien gemischt angegeben werden.

Die Schablonen finden Sie für GPX hier und für KML hier. Speichern Sie diese beiden Dateien am besten unter ~/Downloads/kml.fmt und ~/Downloads/gpx.fmt ab und führen Sie dann die obigen Kommandos aus.

Es sollten die Dateien out.gpk bzw. out.kml erzeugt werden.
Letztere können Sie mit Google Earth öffnen:

google-earth-pro path/to/out.kml

Wobei beachtet werden muss, dass das Arbeitsverzeichnis in dem Google Earth mit der out.kml geöffnet wird, immer relativ zu den Fotos sein muss!

In diesem Beispiel habe ich ausschließlich im Home-Verzeichnis gearbeitet. So sollte die out.kml, auch korrekt über das Kontextmenü, mit Google Earth, aus dem Dateimanager heraus geöffnet werden können.

map-2020-09-16-19-38-06.png

Fotos nach Datum in eine Verzeichnisstruktur sortieren

Zusätzlich könnten Sie sich, die Dateien im aktuellen Arbeitsverzeichnis, vorher auch nach Datum in eine Verzeichnisstruktur sortieren lassen. Beachten Sie aber, dass eine vorherige Sortierung und Dateinamen verloren gehen!

cd Bilder
exiftool -fileOrder datetimeoriginal '-FileName<${DateTimeOriginal}%-c.%le' -d '%Y/%m/%Y-%m-%d-%H-%M-%S' -r -P ./
find -empty -delete # leere Verz. und Dat. löschen

Quellen und Weiterführendes

Monday, September 14, 2020

Forscher rätseln über Orca-Angriffe

Wer das Buch Der Schwarm von Frank Schätzing oder die Fernsehserie Zoo, die auf dem gleichnamigen Buch von James Patterson und Michael Ledwidge basiert, kennt, könnte sich getriggert fühlen:

Vor der Küste von Spanien haben Orcas mehrere Boote angegriffen und beschädigt. Offenbar gehen die Tiere gezielt vor. Forscher beobachten das Verhalten der Schwertwale mit Sorge, denn um Zufälle scheint es sich nicht zu handeln.
Es wird vermutet, dass alle Tiere aus derselben Gruppe stammen und möglicherweise unter Stress stehen, weshalb sich die Orcas so verhalten.

Quelle: www.spiegel.de

Warum ist das so ungewöhnlich?

Angriffe frei lebender Schwertwale auf Menschen sind nur sehr selten und könnten auch mit einer Überfischung durch Hochseeflotten zusammenhängen.[63] Schwertwale in Gefangenschaft haben jedoch in mehreren Fällen Menschen angegriffen und getötet […].

Quelle: wikipedia.org

Von Elefanten kennt man ähnliches:

Zusammenstöße im Ballungsraum […] Elefanten trampeln Dörfer nieder und dringen in Städte ein: In Indien steigt die Zahl von Elefanten-Angriffe. Eine Koexistenz scheint unmöglich.

Quelle: www.welt.de

Sunday, September 6, 2020

EAT SHIT DIE

gta-v-eat-shit-die.png

Poor frinds of …

Sunday, August 16, 2020

NetworkManager als WLAN-Sniffer: Liste der benachbarten Access Points erhalten

Um eine Liste der benachbarten Funknetzwerke (Access Points), mit den Werten für WLAN-Name (SSID), Kanal (Channel), Signalstärke, Verschlüsselungsart usw. zu erhalten, kann man folgendes Kommando nutzen:

nmcli device wifi list --rescan yes

Anders als z.B. iwlist(8) muss nmcli(1) nicht explizit als root ausgeführt werden, um einen Rescan durchzuführen.

Für Skripte kennt nmcli(1) den Schalter -g, --get-values. Dieser soll verwendet werden, um die Werte bestimmter Felder zu erhalten. Es ist im Grunde eine Kombination aus --mode tabular, --terse und --fields und eine bequeme Möglichkeit, Werte für bestimmte Felder abzurufen.

nmcli --get-values IN-USE,BSSID,SSID,CHAN,SIGNAL,SECURITY device wifi list --rescan yes

Friday, August 14, 2020

BASH: Position eines Teilstring (Index)

In den Stringfunktionen der Bash, habe ich die Möglichkeit, die Position eines Teilstring innerhalb eines String zu ermitteln (Index) nicht gefunden.

Hier eine Möglichkeit mit grep:

# grep arbeitet nicht mehr Zeilenweise; Position ab 0 (Offset)
echo "$string" | grep -o -b -u -F "$substring" | cut -d : -f 1 | head -n 1

Alle Vorkommen werden Zeilenweise ausgegeben. Das head -n 1 ermittelt nur das erste Vorkommen.