Friday, November 27, 2020

Das Prepper-Superfood Couscous bzw. Kaltes Kochen

Angenommen der Strom fällt aus, das Gas ist leer und es besteht keine weitere Möglichkeit Wasser zu kochen. Sei es, dass man auf der Flucht/Evakuierung ist oder die Wohnung nicht verlassen kann. Welche eurer Lebensmittel können ihr kalt zubereiten?

Einen der Gründe, warum ich fast mehr Couscous als Nudeln oder Reis bevorratet habe, zeigt das unten stehende Experiment.

Ohne Möglichkeiten zu Kochen, bleibt nur das einweichen in kaltem Wasser. Ergebnis:

  • Couscous: nach 1 Stunde vollständig aufgequollen, Konsistenz wie beim Kochen
  • Nudeln: nach 4 Stunden gummiartige Konsistenz, essbar aber eher so meh
  • Reis: auch nach 24 Stunden einweichen keinerlei Essbarkeit, es sei denn, man knuspert gern

Couscous, Nudeln und Reis haben die gleichen Kalorien. Nämlich 350 kcal/100g. In Notsituationen am flexibelsten ist jedoch Couscous, den man sogar im dunklen Wald mit Wasser aufbereiten kann. Verrührt mit einer Dose Bohnen, Letscho oder irgendetwas anderem eine extrem sättigende Sache.

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Mit freundlicher Genehmigung:
Copyright © Claudia Beck

Rezept

Vielen Dank liebe Claudia Beck für dieses Experiment! Ich selbst sehe es mit dem Couscous ganz genauso.

Statt in Wasser, lasse ich den Couscous allerdings in Tomatensaft aufquellen (Verhältnis Couscous zu Tomatensaft ca. 1:2; also z. B. 1 Tasse Couscous und 2 Tassen Tomatensaft). In den Tomatensaft gebe ich noch etwas Zitronensaft(Konzentrat) und Salz und Pfeffer. Dann 1 Stunde quellen lassen.
Mit Petersilie garnieren.
Fertig!

Tomatensaft im Tetrapak hält auch fast ewig. Jahre lang, trotz MHD.

Dieses Rezept wollte ich eigentlich auch zum Rezeptwettbewerb für Das „Notfallkochbuch“ vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe einreichen. Habe es aber nicht getan. Und ein Rezept für Mandel-Couscous ist dort auch schon unter den Beispiel-Rezepten (Wird aber gekocht).

Ansonsten kann natürlich auch eine Dose Ravioli kalt gegessen werden… ;-)

Gedanken zum Thema Prepping und Survival

Das Thema Prepping und Survival ist mega modern und wird von den Medien gehypt, da ganze Industriezweige davon sehr gut leben!

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Willst Du gesehen werden oder nicht?

Meine Gedanken:

Einen Vorrat von Lebensnotwendigen Dingen wie zur Nahrungszubereitung, Wärme (Campingkocher, Gasheizung), Hygiene (Kleidung, Unterwäsche, Campingklo oder sogar eine Latrine mit Kalk/Löschkalk etc. pp.), Medikamente usw. sollte jeder Haushalt haben. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe Rät im Rat­ge­ber für Notfallvor­sor­ge und richtiges Han­deln in Not­si­tua­tio­nen, einen Vorrat für 14 Tage anzulegen. Man solle für diesen Zeitraum, wie auf einem Campingurlaub (über)leben können, sagte einst Bundeskanzlerin Angela Merkel. Und wer z. B. in einem Überflutungsgebiet wohnt, sollte sich auch dafür vorbereiten.

Auf einen realistischen Zeitraum, wenn Läden nicht geöffnet haben, auf Strom- und Wasserausfälle und anhaltende Unwetter und Naturkatastrophen sollte man vorbereitet sein und diesen überbrücken können. Doch davon Lebensmittel usw. zu Hause zu horten, halte ich nicht wirklich viel und es macht meiner Meinung nach auch nur begrenzt Sinn.

Für mehrere Tage/Monate untertauchen und abseits autark leben zu können, oder gar in ein anderes Land zu fliehen und so einer Krise wirklich aus dem Weg gehen zu können, dass wäre die wirkliche Lösung und somit ist ein Fluchtrucksack (Bug Out Bag; BOB) durchaus sinnvoll. Auch Survivaltechnicken für das Überleben in der Wildnis sind für den Zeitpunkt der Flucht/Evakuierung zu erlernen.
Doch für viele ist das nicht (mehr) praktikabel umsetzbar.

Deswegen sollte in einer Krise immer das Ziel sein, die kritischen Zustände zu beseitigen und wieder ein funktionierendes System herzustellen.

Der Weg muss alternativ immer in die Selbstversorgung führen (Auch wenn das für einen Großteil der Menschen nicht möglich ist).

Nur zusammen kann einer Krise vorgebeugt werden. Wer gut sozial vernetzt ist und sich in diese Gemeinschaft mit Wissen und Taten einbringen kann und auch auf die Ressourcen der anderen Zugriff hat, der sichert vor. Vorteile lassen sich nur durch Beziehungen erreichen.

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Das wird aber eine lange Krise… ;-)

Noch ein paar weitere Gedanken von anderen (Quellen teilweise nicht mehr auffindbar oder unbekannt):

Man hortet Nahrungsmittel, wie man es im normalen Leben niemals tun würde. Statt es einfach wieder so zu machen, wie unsere Vorväter! Man kauft den Bedarf nicht täglich ein, sondern bevorratet einfach die Waren des täglichen Bedarfes immer in größeren Mengen und verbraucht diese nach dem Rotations- bzw. FIFO-Prinzip! Was der Amateur Prepping nennt, ist für den Profi ein ganz normaler Wocheneinkauf… ;-)

Man gibt Unmengen von Geld für (oft sinnlose) Bücher und Kurse aus, vertraut selbsternannten Profis in schicken YouTube-Videos! Obwohl man die beste Ausbildung für die Krise bei Freiwilligen Feuerwehren, beim THW, im Katastrophenschutz und bei den Hilfsorganisationen ganz umsonst erhalten kann!

Man bunkert Ausrüstung, macht sich aber keine Gedanken über Leistungsbedarf, Betriebsmittel, Wartung und Instandhaltung und hält IFAKs vor, wo jede Intensivstation neidisch wird, hat aber schon Probleme bei einem kleinen Kratzer ein Pflaster zu kleben.

Man braucht unbedingt die tollsten Waffen und es werden Messer und Beile aller Größen beschafft. Damit umgehen können muss man nicht und wie man sich im Krisenfall selber schnell Waffen und Verteidigungseinrichtungen baut, darüber macht man sich keine Gedanken. Es ist unwichtig, dass die Maschinenpistolen des Warschauer Aufstands Eigenkonstruktionen waren, Partisanen Panzer mit Molotowcoktails aufhielten und die Länder des ehemaligen Jugoslawien ihre Freiheit mit improvisierten Kampfmitteln gegen eine hochgerüstete Armee erkämpften. Man verfolgt veraltete aus dem militärischen kommende Strategien des größer, stärker, abschreckender, als ob es Varusschlacht, Partisanen, kubanische Revolution, Vietnamkrieg nie gegeben hätte… ;-)

Man baut sich teure schicke auffällige schwere SUVs und PickUp’s zu tollen Preppermobilen um, doch für die verbaute Elektronik braucht man mehrere Ingenieursstudiengänge.

Man hortet tonnenweise GHBs, BOBs, INCHs usw. mit teurer Ausrüstung, die man nicht bedienen kann und unter deren Gewicht jeder Elitesoldat zusammenbricht.

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Dieser Text ist bewusst provokant geschrieben, um zum Nachdenken anzuregen. Es soll niemand bevormundet und vom Schritt zur Vorsorge abgehalten werden! Vorsorge ist wichtig, da unser hochtechnisiertes kapitalisiertes System sehr fragil ist. Die Geschichte hat gezeigt, dass geringe Ursachen schon große Auswirkungen, wie Versorgungsengpässe zeigen können.
Wichtig ist aber eben neben einer zweckmäßigen Ausrüstung die man auch bedienen kann, Strategie, Taktik und Wissen.

PS: Ich betreibe kein Prepping und Survival.

Tuesday, November 24, 2020

Pi Network invitation code

Zuerst einmal an alle, die sich hier, über meinen Pi Network invitation code, dem Pi Network angeschlossen haben, ein riesiges Dankeschön :-)

Heute möchte ich einen zweiten Pi Network invitation code veröffentlichen.
Es ist der invitation code meiner Schwester und sie würde sich freuen, wenn Ihr sie auch in eurer Earning Team hinzufügt.

Pi ist eine neue digitale Währung mit über 8 Millionen Mitglieder weltweit, die von Stanford PhDs entwickelt wurde. Um Ihre Pi zu beanspruchen, folgen Sie diesem Link https://minepi.com/BessieMae und verwenden Sie meinen Benutzernamen (BessieMae) als Einladungscode.

Saturday, November 14, 2020

Dharma - Fear Transfusion [OFFICIAL VIDEO]

Geniessen Sie die Vorstellung
Es ist Evolution

Fear Transfusion

(Keine Revolution)

PS: Sie haben auch ein sehr schönes Cover von She Wolf gemacht: She Wolf ( Falling To Pieces ) ft. Sia - Dharma Cover

Wednesday, November 4, 2020

.onion Domain

Das Blog ist nun auch als TOR Hidden Service mittels .onion Domain erreichbar. Der Domainname lautet: tqah6nfbzbjsah64e2i7vlobcqvstjb5cjubg6yq4bnrp6vz55qxewyd.onion

PS: Leider bekomme ich HTTPS für diese Domain nicht mit Lets Encrypt aktiviert:

The ACME server refuses to issue a certificate for this domain name, because it is forbidden by policy

Wednesday, October 28, 2020

Cadaver

Der Horrorfilm Cadaver, eine Netflix Eigenproduktion:

In einer Hungersnot sehnen sich die Menschen nach Essen und Ablenkung. Doch werden sie das Ende des Theaterstücks erleben?

Eine Empfehlung. Tooth and Nail ist aber der bessere Film. Ansonsten ist die Geschichte alt und eigentlich auch beantwortet.

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